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L’avenir est déjà
                       en marche …

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Table des matières

Avant-propos...............................................................................................................................................4
     Rien de nouveau sous le soleil. Ou bien… ? ........................................................................................................5
     Et qu’en est-il du processus de destruction créatrice ? .......................................................................................5
     Les évolutions créent des opportunités ...............................................................................................................6
     Devons-nous nous attendre à une ‘désintermédiation’ du marché du travail ? .....................................................6

1. Identification des tendances et évolutions importantes
   pour le marché du travail ...........................................................................................................8
     La numérisation et les nouvelles technologies .............................................................................................9
           16,2 milliards de mégabytes de données à la minute ....................................................................................9
           La robotisation crée des opportunités ...........................................................................................................9
     L’économie .......................................................................................................................................................12
           Plus transparente ..........................................................................................................................................12
           Plus durable..................................................................................................................................................13
           Plus connectée .............................................................................................................................................13
     La démographie ...............................................................................................................................................14
           Une population active vieillissante .................................................................................................................14
           Plus colorée ..................................................................................................................................................15
           Plus féminine ................................................................................................................................................15
           Essor de la classe moyenne..........................................................................................................................15
           Chaque talent compte ..................................................................................................................................16

2. Labour Market Makers = partenaires du marché
   du travail circulaire ..........................................................................................................................17
     Prêts pour demain ?.........................................................................................................................................17
           Plus de flexibilité et des relations de travail plus hybrides...............................................................................17
           Embrace the churn ou comment accroître la mobilité sur le marché du travail ...............................................17
           Vers un marché du travail inclusif ..................................................................................................................18
           Vers une nouvelle concrétisation de la durabilité ............................................................................................18

3. Les rôles du Labour Market Maker en 2020 ..............................................................20
     Labour market intelligence .............................................................................................................................20
           Un modèle d’entreprise innovant...................................................................................................................22
           ‘There’s an app for that…’ ............................................................................................................................22
           Gestion de la ‘Blended Workforce’ ................................................................................................................23
           Les entreprises veulent des partenariats stratégiques ...................................................................................25

                                                                                                                                                Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                                                               2
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Table des matières

     Augmented Sourcing .......................................................................................................................................27
           L’impact de la technologie sur le recrutement est important ..........................................................................27
           Le métier de recruteur est-il voué à disparaître ? ...........................................................................................28
           Les nouvelles tâches du recruteur .................................................................................................................28
                 1. Stratège numérique ............................................................................................................................29
                 2. Employer brand manager ...................................................................................................................30
                 3. Talent Community Builder ...................................................................................................................30
                 4. ROI-analyst ........................................................................................................................................31
           Du ‘conventional sourcing’ à l’‘augmented sourcing’ ....................................................................................31
           L’avenir est aux intermédiaires ......................................................................................................................32
     Career investment ............................................................................................................................................34
     La carrière comme point de départ de toute action .............................................................................................34
           La fin de la carrière linéaire ? .........................................................................................................................35
           L’employabilité comme clé de la sécurité ......................................................................................................35
           Bilans de carrière ..........................................................................................................................................35
           Apprendre à apprendre est une compétence de base...................................................................................36
           Se former en permanence ............................................................................................................................36
           Les machines aussi doivent apprendre .........................................................................................................36
           Importance croissante des soft skills .............................................................................................................37
           Les coaches de carrière comme guides. .......................................................................................................37

Conclusion : le marché du travail circulaire,
où chaque talent compte ................................................................................................................38

Annexe ..............................................................................................................................................................41

                                                                                                                                              Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                                                             3
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Avant-propos

    Les différentes tendances que l’on peut observer                        Les analyses prospectives de l’évolution du marché du
    aujourd’hui au niveau économique, technologique,                        travail que l’on peut entendre ou lire çà et là n’ont rien
    démographique et autre amènent avec elles leur lot                      de très réjouissant. Un florilège de quelques articles
    d’interrogations et d’inquiétudes. C’est logique. Le mot                récents donne le ton :
    ‘disruptif’, qui a résolument grimpé dans le hit-parade
    des mots à la mode l’an dernier, est toujours
    accompagné d’une bonne dose de sauce VUCA.
    VUCA, c’est-à-dire Volatility, Uncertainty, Complexity
    and Ambiguity … : un nouveau venu qui figure aussi
    déjà en bonne place parmi les acronymes populaires.

                                                                                “leve de vooruitgang,
                                                                                maar wat met de arbeid?”
                                                                                - De Tijd, 7 janvier 20151

                                                                                “Amazon’s 15,000 Robot
                                                                                army shows the future
                                                                                of work”
                                                                                - Forbes, 4 février 2015

                                                                                “Robot ‘temp agency’
                                                                                finds no one is hiring -
                                                                                yet”
                                                                                - Financial Times, 12 janvier 2015

                                                                                “Rechten studeren
                                                                                is een verspilling
                                                                                van geld en talent
                                                                                - artificiele
                                                                                intelligentie kan
                                                                                de arbeidsmarkt
                                                                                ontwrichten”
                                                                                - Trends, 4 décembre 20142

                                                                                “Is uw beleggings-
                                                                                adviseur binnenkort
                                                                                een robot?”
                                                                                - Trends, 4 décembre 20143

1
  « Vive le progrès, mais qu’en est-il du travail ? »
2
  « Etudier le droit, c’est un gaspillage de temps et d’argent
  – l’intelligence artificielle peut déstabiliser le marché du travail. »                                          Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                             4
3
  « Votre conseiller en placement sera-t-il bientôt un robot ? »
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De tels messages suscitent évidemment l’inquiétude. Il semble bien en effet que les évolutions technologiques entre autres
auront des répercussions importantes sur quelque chose qui nous tient fortement à cœur, à savoir notre emploi. Devons-
nous craindre pour notre emploi alors même que l’on nous répète – à juste titre – que nous devrons travailler plus
longtemps ? Devons-nous craindre pour notre emploi au moment où notre économie est toujours aux prises avec les
conséquences de la crise économique et financière de 2008-2009 et doit passer par des réformes structurelles ? Et que
faire face au message de la montée des inégalités mis en avant par Thomas Piketty dans « Le Capital au XXIème siècle » et
aussi dans « The second machine age » de Brynjolfsson et McAfee ?

Les nouvelles du jour bousculent nos certitudes et nos repères. Volatilité, incertitude, complexité et ambiguïté : il apparaît de
plus en plus que ce sont là les variables avec lesquelles nous devrons compter pour façonner l’avenir. Plus nous prenons
conscience du fait que le changement est la seule constante de ce scénario, plus notre inquiétude s’accroît. Nous sommes
confrontés à une ‘vérité qui dérange’ et cela nous oblige tous, individus et organisations, à sortir de notre zone de confort.

De quelle manière nos secteurs doivent-ils s’adapter pour être en mesure d’apporter une réponse aux évolutions qui se
préparent ? Foresight 2020 est le nom du projet de recherche mis sur pied par Federgon en collaboration avec IDEA
Consult. Le présent rapport expose l’impression de Federgon sur le marché du travail à l’horizon 2020, ainsi que les
conséquences pour les prestataires de services RH et l’intermédiation sur le marché du travail de demain.

RIEN DE NOUVEAU SOUS LE SOLEIL. OU BIEN… ?

Nous avons du mal à affronter le changement, car il crée en nous un sentiment de malaise et même des résistances.
Les gens ont en effet souvent tendance à adopter une attitude de type défensif et conservateur lorsqu’ils envisagent les
conséquences que les changements pourraient avoir sur leur situation actuelle. Ce faisant, ils oublient souvent de
considérer les choses dans une perspective plus large. Rappelons-nous le luddisme, ce mouvement social qui a rassemblé
des artisans et des petits paysans au XIXème siècle en Angleterre. Le mot est tiré du nom de Ned Ludd, un tisserand.
Ce mouvement s’est opposé violemment au progrès technique et industriel qui menaçait les manières de travailler
traditionnelles. Les ‘luddistes’ sont allés jusqu’à saboter et détruire les machines dans les usines. Aujourd’hui, nous
considérons le luddisme sous un angle ludique, car nous savons ce que la révolution industrielle a apporté sur le plan du
progrès économique et social. La leçon que nous en retirons, c’est non seulement que le changement est irréversible, mais
aussi et surtout qu’il ouvre des possibilités et opportunités.

ET QU’EN EST-IL DU PROCESSUS DE DESTRUCTION CRÉATRICE ?

La destruction créatrice est un processus permanent de restructuration de l’économie où des activités devenues moins
rentables disparaissent et/ou sont remplacées par de nouvelles activités offrant une plus grande valeur ajoutée.
Ce processus a bien entendu toujours une influence sur la création et la destruction d’emplois sur le marché du travail.
Quel sera l’impact des évolutions technologiques sur nos emplois ? Combien d’emplois nets seront-ils perdus et dans
quelle mesure la répartition des emplois selon le niveau de qualification sera-t-elle fortement modifiée ? Un article paru dans
le Standaard (09/02/2015) titrait récemment « Alleen topjobs en rotklussen zijn straks nog veilig »4. Voilà qui en dit long …

Il convient cependant de nuancer. Jamais la Belgique n’avait recensé autant de personnes au travail qu’à la fin de
2014. Une analyse des chiffres de l’emploi aux USA, basée sur les rapports mensuels du Bureau of Labor Statistics,
nous apprend, d’autre part, que l’économie américaine crée des emplois nets depuis 40 mois consécutifs, et ce dans
les secteurs les plus variés. Dans leur rapport de février, nous voyons même que ce sont les secteurs exposés aux
technologies disruptives qui créent le plus d’emplois. Certes, l’impact d’un certain nombre de technologies, comme le
chariot sans conducteur ou la livraison de colis par des drones, ne se traduit pas encore dans les chiffres récents de

4
    « Bientôt, seuls les emplois de haut niveau et les petits boulots seront assurés de se maintenir. »

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                                                                                                                                    5
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l’emploi, mais l’impact de certaines technologies disruptives reste encore à prouver. Les inquiétudes suscitées
en leur temps par le PC, le GSM, le fax,… en termes de conséquences sur l’emploi se sont aussi révélées a posteriori
totalement infondées. Nous devons être conscients du fait que la transition devrait se dérouler de manière plus progressive
que prévu. Le degré de performance de notre économie dépendra dans une large mesure de sa capacité à anticiper les
évolutions qui s’annoncent et à s’y adapter. Etant donné que nous savons dans quelle direction ces évolutions s’orientent,
il est possible de planifier les choses à long terme, affirme Citibank. Dans le rapport « Technology at work, the future of
innovation & employment »5, la banque plaide pour des réformes nécessaires en matière d’impôts, d’investissements
publics et de politique du marché du travail. Il est essentiel que l’économie soit soutenue par un marché du travail
dynamique où les gens peuvent se former et se recycler en fonction des besoins existants. C’est là en même temps un
appel vibrant qui est lancé aux décideurs politiques de notre pays.

LES ÉVOLUTIONS CRÉENT DES OPPORTUNITÉS

Allumeur de réverbères, laitier, exploitant de vidéoclub : autant de métiers qui n’existent plus ou quasiment plus. L’évolution
des choses a rendu ces métiers obsolètes. Mais, si cette évolution est une menace pour certaines catégories de métiers,
elle ouvre dans le même temps la voie à la création de nouveaux emplois et à l’apparition de nouvelles opportunités.
Avez-vous déjà été arrêté par un cyberpolicier ? Ou bien avez-vous déjà entendu parler d’un cultivateur d’algues marines,
d’un avatar developer ou d’un éleveur de cafards ? Même si ces métiers semblent tous plus exotiques les uns que les
autres, ce sont tous des métiers du futur. Frey & Osborne6 prévoient que 60% des emplois qui seront courants dans dix ans
sont encore à inventer.

Nous pouvons donc envisager l’avenir de manière un peu plus positive. Ainsi, dans son récent rapport « From crisis
to opportunities »7, le WWF prédit que l’économie verte créera 20 millions d’emplois en Europe d’ici 2020. Surtout,
l’économie numérique aura pour effet de créer des emplois plutôt que d’en faire disparaître. Rien d’étonnant
donc à ce que la Commission européenne mise résolument sur son Agenda Numérique8. Elle prévoit la création de 3,8
millions d’emplois d’ici 2020 grâce au numérique. A l’aide du plan d’action ‘Digital Belgium’, Alexander De Croo, le Ministre
compétent en la matière, s’efforce de donner des armes à la Belgique pour qu’elle ait sa part dans cette manne d’emplois
potentiels. Internet ultrarapide, réduction de la fracture numérique, numérisation de l’administration et surtout instauration
de lois et de règles favorables au numérique : tels sont les grands axes de ce plan d’action qui vise la création d’un millier
de start-ups et de 50.000 nouveaux emplois.

DEVONS-NOUS NOUS ATTENDRE À UNE ‘DÉSINTERMÉDIATION’
DU MARCHÉ DU TRAVAIL ?

Et à quoi ressemblera le futur des intermédiaires en placement ? Dans une étude récente9, ING a calculé les probabilités de
robotisation des emplois en Belgique. Les chercheurs se sont basés pour ce faire sur la méthodologie de Frey & Osborne.
Il ressort de cette étude qu’environ 35% des emplois ont une forte probabilité de robotisation (supérieure à 70%).
Pour le métier d’intermédiaire en placement et de collaborateur d’agence d’intérim, la probabilité est de 0,97. Effrayant.
La ‘désintermédiation’ du marché du travail, déjà annoncée en 2000 lors de l’arrivée de Monster et Stepstone sur le marché
des offres d’emploi, va-t-elle effectivement s’imposer ? Federgon adopte à ce sujet une position claire. La question n’est
pas : y aura-t-il encore des intermédiaires du marché du travail dans le futur ?

5
  Frey C.B. & Osborne M., Citi GPS : Global Perpectives & Solutions (2015). Technology at work: The future of innovation and employment.
6
  Frey C.B. & Osborne M.A. (2013). The future of employment : how susceptible are jobs to computerization ?
7
  WWF European Policy Office (2015). From crisis to opportunity : Five steps to sustainable European Economies.
8
  European Commission : Digital Agenda, a Europe 2020 Initiative http://ec.europa.eu/digital-agenda/.
9
  ING Focus (01/2015). La révolution technologique en Belgique.

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La question est de savoir à quoi ressemblera l’intermédiation sur le marché du travail. Nous voulons pouvoir faire
une évaluation réaliste des évolutions qui auront un impact sur le marché du travail et analyser les conséquences pour
l’intermédiation sur le marché du travail de demain.

Dans la première partie du présent rapport, nous allons identifier les tendances et évolutions importantes pour le marché du
travail ; ensuite, nous définirons le rôle et la valeur ajoutée des intermédiaires du marché du travail dans ce nouveau
contexte.

En tant que secteur, il est important que nous décryptions la dynamique qui est à l’œuvre derrière les évolutions observées
et que nous sachions identifier et saisir les opportunités qui se présentent. C’est en 2010 que nous nous sommes
positionnés pour la première fois comme le secteur des labour market makers. Ce terme est aujourd’hui plus actuel que
jamais. Les intermédiaires privés du marché du travail sont des pionniers et ils contribuent à façonner le marché du travail
de demain.

Paul Verschueren,
Directeur Research & Economic Affairs, Federgon.

                                                                                                      Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                7
L'avenir est déjà en marche - www.foresight2020.be
1   IDENTIFICATION DES TENDANCES
    ET ÉVOLUTIONS IMPORTANTES POUR
    LE MARCHÉ DU TRAVAIL

    Quelles sont les tendances qui auront le plus d’impact sur le marché du travail belge ? Les prestataires de services RH
    affiliés à Federgon ont répondu à cette question dans le cadre d’une enquête réalisée par IDEA Consult10 :

                                     Vieillissement de la population                                                                                     68%
                                          Numérisation de la société                                                                               45%
                     Accélération des progrès technologiques                                                                                     42%
                                             Mondialisation croissante                                                                 36%
                                     Augmentation des migrations                                                             34%

    Ces tendances auront un impact énorme sur notre marché du travail dans les prochaines années. Nous allons maintenant
    examiner en détail les principales d’entre elles.

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    10
         Le marché du travail à l’horizon 2020 : quel rôle pour les prestataires de services RH ?

                                                                                                                                   Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                                               8
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LA NUMERISATION ET LES
NOUVELLES TECHNOLOGIES
16,2 MILLIARDS DE MÉGABYTES DE DONNÉES À LA MINUTE …

Partout où c’est possible, les processus sont numérisés, et l’on dispose ainsi d’une énorme quantité de données d’une
valeur inestimable, qui s’accroît en outre de jour en jour. Les Etats numérisent leur administration et leurs services (Open
data), les citoyens et les organisations partagent des informations sur les réseaux sociaux (Social Data), et des systèmes
semi-intelligents (systèmes « embarqués ») tels que les smartphones et les robots échangent des données entre eux sans
que cela nécessite encore une intervention humaine (IdO, Internet des Objets). Ce sont ainsi plus de 16 milliards de
mégabytes de données qui sont produites à la minute dans le monde. L’opération qui consiste à trouver des patterns dans
l’amalgame de ces données est ce qu’on appelle le Big Data. On utilise des algorithmes pour analyser et interpréter les
relations de plus en plus complexes entre les données. Le Big Data a des répercussions très importantes sur le plan
économique. La Commission européenne a calculé que les organisations qui utilisent le Big Data sont de 5 à 6% plus
productives. La valeur ajoutée que ces organisations retirent du Big Data ne réside pas tant dans le fait de disposer de
bases de données, mais plutôt dans la manière dont ces bases de données sont exploitées.

« THE PROBLEM IS NOT WHETHER THE DATA EXIST, THE POINT IS GETTING ACCESS
TO THE DATA AND HAVING THE ABILITY TO IDENTIFY VALUE-ADDED PATTERNS. »
- Andrew Sheehy, Chief Analyst, Generator Research

LA ROBOTISATION CRÉE DES OPPORTUNITÉS …

Les ordinateurs sont capables d’interpréter ces données de manière de plus en plus performante. On parle d’intelligence
artificielle (I.A.). L’énorme avantage de l’intelligence artificielle, c’est que les systèmes informatiques parviennent par
eux-mêmes à établir des liens qu’il était autrefois impossible d’établir. Comme les ordinateurs deviennent de plus en plus
rapides, l’I.A. évolue en permanence. Par exemple, il n’est pas impensable que des systèmes intelligents puissent prédire
dans l’avenir le mode de diffusion du virus Ebola ou la manière d’éviter des pertes de récoltes grâce à des prévisions
météorologiques à long terme. Le développement de la technologie est même tel que des mathématiciens éminents
comme Stephen Hawking mettent depuis longtemps déjà en garde contre le danger d’une forme incontrôlée d’intelligence
artificielle. On parle donc de plus en plus souvent d’Augmented Intelligence ; dans ce cadre, les systèmes intelligents ont
seulement pour fonction d’accroître l’intelligence humaine.

« D’ICI 20 ANS, ROBOTS ET ORDINATEURS                                Densité de robots
AURONT ACCAPARÉ LA MOITIÉ DES                                        Nombre de robots par million d’heures prestées

EMPLOIS QUE NOUS CONNAISSONS                                                All                                                4,44
AUJOURD’HUI… DEPUIS 2008, 100.000                                           Ita                              2,52

EMPLOIS DE NIVEAU MOYEN ONT DÉJÀ                                           Bel                              2,43
                                                                           Fra                           1,99
DISPARU EN BELGIQUE. »
- Maarten Goos, K.U.Leuven                                              S-Cor                        1,59
                                                                          Esp                       1,57
                                                                         USA                      1,38
                                                                           UK              0,84
                                                                           NL              0,79
                                                                            Irl      0,1

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                                                                                                                                      9
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A terme, on prévoit qu’avec l’avènement des systèmes intelligents, de nombreux métiers tels qu’agent de call center,
médecin généraliste ou comptable, deviendront obsolètes. Il est difficile aujourd’hui de prévoir si les choses vont évoluer en
ce sens. Il est clair que les robots ont déjà remplacé les humains pour toute une série de tâches répétitives. C’est
notamment une conséquence de la baisse du coût des robots industriels ou des bras robotisés. La différence de coût entre
l’homme et le robot est déjà vraiment importante dans certaines industries. Selon une étude de BCG11, le point de
basculement est atteint lorsqu’un robot industriel devient 15% moins cher qu’un ouvrier effectuant des tâches
comparables. Dans le secteur automobile, par exemple, le coût d’un robot (€8/heure) est très inférieur à celui d’un travailleur
(€25/heure). En raison de leur forte implantation dans l’industrie automobile, les robots sont déjà présents depuis pas mal
de temps dans notre économie. Et bien que la robotisation ait conduit à la disparition d’emplois faiblement qualifiés et de
quelques emplois moyennement qualifiés, elle n’a pas entraîné une baisse de l’emploi total dans le secteur automobile en
Belgique entre 1993 et 200712. Au contraire, la robotisation a induit une augmentation de la productivité, qui est retournée
en partie aux travailleurs sous la forme d’augmentations salariales.

Il ne faut donc pas sombrer dans le défaitisme. Il y a encore des secteurs qui continueront à croître et dans lesquels
l’emploi se maintient, car les ordinateurs ne peuvent pas faire le travail à la place de l’homme. Il s’agira surtout d’emplois
très bien payés ou au contraire d’emplois très mal payés (par exemple dans des secteurs comme l’industrie alimentaire, le
plastique, le traitement du bois ou le métal). Le coût des emplois à bas salaire souvent ne compense pas celui de la
robotisation ou de l’automatisation.

En outre, ce ‘Second Machine Age’ créera aussi de nouveaux emplois. C’est justement grâce à la robotisation qu’il est à
nouveau possible pour les entreprises occidentales d’être concurrentielles par rapport aux pays à bas salaires et que des
emplois resteront ici en Occident. Alors que le pouvoir économique s’est déplacé vers l’Est ces dernières décennies,
l’utilisation intensive des technologies numériques intelligentes peut permettre à l’industrie manufacturière en Belgique de
reprendre position sur la carte. Il ne s’agira pas tellement d’accroître la productivité en recourant massivement à la
technologie dans les industries existantes, mais plutôt d’investir résolument dans de nouvelles niches hautement
technologiques qui créent beaucoup de valeur ajoutée et de nombreux emplois. Cette ‘quatrième révolution industrielle’ a
déjà permis de combattre la délocalisation de l’industrie en Allemagne, en Autriche et en Suède. Cette tendance est
d’ailleurs renforcée par l’accessibilité de nouvelles technologies telles que l’impression en 3D qui permettent d’internaliser la
production. L’option de la production locale est de plus une alternative plus durable et moins coûteuse que l’option de
l’externalisation vers l’étranger. Une économie locale avec maintien d’une industrie manufacturière est certainement
possible.

Il est difficile de prédire quels emplois seront créés dans ce nouveau contexte. Il est clair qu’une majorité des jeunes qui
sont maintenant sur les bancs de l’école exerceront un emploi qui n’existe pas encore aujourd’hui.

11
   Boston Consulting Group (02/2015). The shifting economics of global manufacturing :
   how a takeoff in Advanced Robotics will power the productivity surge.
12
   Graetz G. & Michaels G. (2015). Robots at work (Centre for economic performance).                    Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                    10
Outre la numérisation, bien d’autres technologies
nouvelles vont venir changer notre monde de manière
irréversible. Le McKinsey Global Institute13 a dressé la
liste des 12 technologies les plus disruptives et a
analysé leur impact sur l’individu, la société, les
organisations, les économies et la politique. Elles
amèneront des améliorations concrètes sur le plan de
la qualité de la vie, de la santé et de l’environnement.
Chacune de ces technologies générera de la
                                                                                   internet     Automatisa-
croissance économique et modifiera notre manière de                                               tion du
travailler.                                                                         mobile        travail
                                                                                               intellectuel

                                                                                Internet           Cloud
                                                                               des objets        computing

                                                                                                 vehicules
                                                                                   Robotique       (semi-)
                                                                                                autonomes

                                                                              genomique
                                                                                               Stockage de
                                                                               nouvelle
                                                                                                l’energie
                                                                              generation

                                                                               Impression        Materiaux
                                                                                  en 3D           avances

                                                                             Exploration          Energies
                                                                              et forage          renouvel-
                                                                               avances             ables

13
     McKinsey Global Institute, Manyika et al. (2013). Disruptive technologies :
     advances that will transform life, business, and the global economy.                      Federgon Foresight 2020
                                                                                                                         11
L ECONOMIE
       ’
Le caractère disruptif de la numérisation et des nouvelles technologies continuera à bousculer les modèles d’entreprise
traditionnels au cours des prochaines années. Tout comme Uber coupe l’herbe sous le pied des services de taxi classiques,
la disruption digitale offre aux nouveaux venus la possibilité de se mesurer aux organisations déjà établies en utilisant l’arme
de l’innovation. Tous les secteurs seront confrontés au défi de l’innovation qui bouleverse les modèles établis. Seront
principalement touchées les industries qui sont caractérisées par un gaspillage important, un défaut de transparence et une
stratégie insuffisamment orientée vers le sur-mesure. Mais, n’oublions tout de même pas non plus le potentiel économique
de la numérisation. Une étude d’Accenture et Oxford Economics a démontré l’existence d’une corrélation fortement positive
entre l’utilisation des technologies numériques et la productivité, avec à la clé une amélioration de la compétitivité et une
croissance économique plus forte.14

PLUS TRANSPARENTE …

Une caractéristique propre aux nouveaux modèles économiques est la pratique qui consiste à partager et à collaborer par
le biais d’applications ‘internet-driven’ et ‘cloud-based’. Nous parlons ici notamment de l’économie collaborative ou
économie du partage dans laquelle des pairs ou un groupe d’individus ayant des besoins ou intérêts communs s’unissent
pour faire de la co-création. Le modèle de l’open source – pratique selon laquelle tous les acteurs de la production et du
développement donnent libre accès aux sources – fonctionne comme un catalyseur et génère un nouveau mode de
développement des produits et de distribution. L’open source apporte une transparence qui conduit à un développement
continu des produits et services, ce qui permet de les améliorer en permanence. Sur un marché en constante mutation, il
importera que les fournisseurs se positionnent de manière transparente afin de garantir une circulation aisée des données et
des connaissances. Ce paradigme collaboratif peut fonctionner dans tous les secteurs. Nous constatons aujourd’hui déjà
que la plupart des secteurs commencent prudemment à s’orienter dans cette voie. Ainsi,
on observe que dans le secteur des soins de santé, de la logistique et de la formation,
des applications sont développées et des start-ups se créent grâce à l’adoption de
l’open source. De telles initiatives incitent aussi d’autres entreprises à raisonner en
s’inscrivant dans un cadre de réflexion identique (cf. the Collaborative Economy Honeycomb).15
Les entreprises qui ne s’inscrivent pas suffisamment
dans ce modèle collaboratif seront à terme éliminées du marché.

« L’ÉCONOMIE COLLABORATIVE CONTINUERA
À RENFORCER SON IMPACT SUR LE CAPITALISME.
LES ENTREPRISES QUI COMPRENNENT ET MAÎTRISENT
LE MIEUX CETTE DYNAMIQUE ENGRANGERONT
LES PLUS GRANDS SUCCÈS. »
- Dries Buytaert, Jeune Manager de l’année,
fondateur de Drupal et Acquia

14
     Accenture (2015) : Digital density index – guiding digital transformation.
15
     Owyang J. (2014) Collaborative Economy Honeycomb version 2.0. (crowdcompanies.com).

                                                                                                        Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                   12
Il est clair que l’économie peer-to-peer n’est pas un phénomène éphémère. Le 30 mars dernier, Amazon a lancé aux
Etats-Unis son ‘Amazon Home Services’, un système qui met les clients en rapport avec toutes sortes de prestataires de
services : plombiers, mécaniciens, professeurs de musique,… Après une phase de test, il a été décidé d’étendre
l’expérience à 41 Etats américains dans le but de proposer les services dans les 30 principales régions/métropoles.

PLUS DURABLE …

Pour être performantes, les entreprises devront aussi être durables. La durabilité sera en effet cruciale dans un monde où
l’essor de la classe moyenne entraîne une augmentation de la demande en biens de consommation, et par là même une
raréfaction des matières premières. Le gaspillage n’est aujourd’hui plus une option. Le processus linéaire
d’épuisement des ressources naturelles réduites à l’état de déchets à la fin du processus sera de plus en plus remplacé par
un processus circulaire dans lequel les produits finaux seront réutilisés. La chaîne de production devient ainsi un cercle ;
c’est ce qu’on appelle aussi le principe ‘cradle-to-cradle’. Cela signifie que le déchet redevient matière première et peut être
réintégré au début d’un processus de production. Cela ne sera pas seulement le cas pour les produits, mais un même
principe peut également s’appliquer pour les services. Les connaissances et les compétences, qui, en raison de la
flexibilisation croissante, sont devenues très éphémères, devront aussi être recyclées au sein des entreprises.

L’ÉCONOMIE DEVIENT DE PLUS EN PLUS UNE ÉCONOMIE CIRCULAIRE : UNE ÉCONOMIE QUI
RECYCLE À LA FOIS L’ÉNERGIE, LES MATIÈRES PREMIÈRES ET LES HOMMES, MAIS AUSSI DES
RESSOURCES INTANGIBLES COMME LES CONNAISSANCES ET LES COMPÉTENCES.

PLUS CONNECTÉE …

En raison de l’interconnectivité accrue, les consommateurs feront partie de différents groupes dans lesquels ils se sentiront
impliqués. Chaque communauté, chaque individu a ses propres attentes vis-à-vis des produits et services, et les
entreprises devront leur apporter une réponse sur mesure. Les organisations devront donc créer un lien fort avec leurs
clients, devront en permanence innover et remettre en cause leur propre fonctionnement. Le consommateur devient de plus
en plus un stakeholder influent qui peut faire ou défaire le succès des organisations. Dans ce contexte, la rapidité, la
réactivité et la gestion des stakeholders deviennent plus que jamais cruciales au sein des organisations. Bien que le
consommateur veuille toujours du nouveau, on observe aussi un mouvement inverse, et le besoin de tout ce qui est
authentique s’accroît. Ainsi, par exemple, l’e-commerce continuera à se développer et deviendra de plus en plus important
sur le plan économique, mais dans le même temps, les magasins ne disparaîtront jamais complètement de notre paysage
urbain parce que le consommateur est aussi à la recherche de l’expérience authentique du shopping.
Le défi consistera à identifier et analyser correctement les forces disruptives à l’œuvre au sein des secteurs et à s’adapter à
cette nouvelle donne, car ce n’est qu’en incluant les technologies disruptives dans leur stratégie que les organisations
pourront s’armer pour l’avenir.

                                                                                                       Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                   13
LA DEMOGRAPHIE

UNE POPULATION ACTIVE VIEILLISSANTE …

Le vieillissement est la tendance démographique qui aura le plus d’impact dans les prochaines années. Plus d’un million
de seniors quitteront le marché du travail belge d’ici 2022. Dans ce contexte, on risque de voir apparaître des pénuries
dans des secteurs qui emploient une forte proportion de travailleurs âgés, comme le secteur public et quelques secteurs
industriels notamment. Le vieillissement réduira le volume de main-d’œuvre disponible et aura une influence négative sur la
croissance économique. Les entreprises ne pourront plus effectuer certaines activités faute de trouver le personnel adéquat.
La croissance économique en 2020 dépendra donc dans une large mesure de la capacité que l’on aura de mobiliser les
forces de travail. Une étude récente de Ron Smith du Birbeck College de Londres a montré que la croissance économique
dans notre pays va reculer de 1,02% au cours de la période 2010-2019 par rapport à la période 2009-2012 en raison du
vieillissement de la population. Le Fonds Monétaire International arrive à une conclusion similaire dans son rapport ‘Lower
Potential Growth’16. Depuis 2008, le taux de croissance potentielle a baissé à la suite du ralentissement de la croissance de
l’emploi qui résulte du vieillissement de la population. Dans les pays développés, le taux de croissance potentielle tombera
de 2,25% avant la crise de 2008 à 1,6% pour la période 2015-2020.

« DANS LE PASSÉ, ON AVAIT BESOIN DE CROISSANCE POUR CRÉER DES EMPLOIS ; À L’AVENIR,
ON AURA BESOIN DE SUFFISAMMENT DE MAIN-D’ŒUVRE POUR CRÉER DE LA CROISSANCE. »
- ‘Idea Consult Foresight Camp avec les Prestataires de Services RH’

En dépit de la demande de remplacement, la population en âge de travailler n’augmentera que faiblement, et ce presque
essentiellement grâce au solde migratoire. Nous devons donc prendre d’urgence des mesures pour apporter une réponse
appropriée à l’inadéquation quantitative qui affecte de plus en plus le marché du travail. Il est plus que jamais clair que le
taux d’activité doit être relevé.

Le Japon en mutation se lance dans la révolution de la robotique17

Le Japon est confronté à une transformation rapide de sa population et face à cela, le Premier Ministre, Shinzo Abe, a
annoncé son intention de miser sur les robots pour lutter contre le risque imminent de perturbation du marché du travail.
Aujourd’hui déjà, les visiteurs du centre commercial Mitsokoshi à Tokyo sont accueillis au comptoir d’information par un
prototype de robot humanoïde développé par Toshiba et qui est destiné à devenir à terme un employé d’accueil à part entière.

En premier lieu, il faudra s’attaquer d’urgence au problème du maintien des seniors dans l’emploi. Avec 54%, le taux
d’activité des 50 ans et plus est certes en hausse dans notre pays, mais reste particulièrement bas. La Belgique se classe
ainsi dans le bas de l’échelle européenne où la moyenne est de 61%, et des pays comme la Suède et l’Islande montrent
que l’on peut faire vraiment mieux, avec respectivement 78% et 84% de personnes de 50 ans et plus au travail.

16
   IMF (2015) World Economic Outlook: chapter ‘Lower potential growth: a new reality’.
   Version française résumée sous https://www.imf.org/external/french/pubs/ft/weo/2015/01/pdf/sumf.pdf.
17
   De Tijd, 22/04/2015

                                                                                                          Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                    14
PLUS COLORÉE …

Un autre problème à traiter si l’on veut augmenter le taux de participation au marché du travail est l’emploi des non-Belges
et des Belges d’origine immigrée. La Belgique est en effet le plus mauvais élève de la classe pour ce qui est du taux
d’activité des personnes de nationalité non européenne. Avec 39,9%, notre pays affiche un score nettement plus faible que
le deuxième plus mauvais élève, à savoir la France (48,6%), et il est très loin de la moyenne européenne, qui est de 56%.
Vu les pénuries qui affectent le marché du travail, il sera indispensable d’activer cette réserve de main-d’œuvre disponible,
surtout sachant que l’immigration restera pendant assez longtemps encore la principale source de croissance de notre
population. Sur un an, ce sont quelque 60.000 migrants qui arrivent dans notre pays, de sorte que la proportion d’habitants
d’origine étrangère va nécessairement continuer à augmenter.

PLUS FÉMININE …

Un changement de mentalité dans la société s’impose. Cela est possible, comme le prouve la féminisation ultrarapide du
marché du travail belge. En l’espace de 30 ans, les femmes ont comblé le retard qu’elles avaient sur les hommes en
matière de taux d’activité. Et depuis le début du millénaire, la part des femmes titulaires d’un diplôme de l’enseignement
supérieur est même supérieure à celle des hommes.

« NOUS CRÉONS PEU À PEU UNE CLASSE D’HOMMES PEU QUALIFIÉS, ET NOUS SAVONS TOUS
CE QUE CELA SIGNIFIE : DES PROBLÈMES. »
- Kjell Nordström, World Employment Conference 2014, The future of work, Brussels

C’est là une tendance qui s’intensifie également au niveau mondial. Partout dans le monde, les femmes conquièrent une
place de plus en plus éminente. L’influence de la population de femmes qui va faire son entrée sur le marché du travail dans
les années qui viennent dépasse l’impact que la libéralisation de la Chine a pu avoir sur l’économie mondiale. Plus que
jamais les femmes marqueront de leur empreinte l’avenir de notre société.

ESSOR DE LA CLASSE MOYENNE ...

« TROIS MILLIARDS D’INDIVIDUS NÉS PAUVRES VONT SE HISSER DURANT LES PROCHAINES
DÉCENNIES VERS LA CLASSE MOYENNE. NOUS SOMMES DÉJÀ À MI-CHEMIN. »
- Marc De Vos, World Employment Conference 2014, The future of work, Brussels

L’émergence d’une nouvelle classe moyenne générera pour la société d’importants défis économiques, écologiques et
sociaux. Tous ces membres de la classe moyenne vont se mettre à consommer, ce qui ouvre de formidables opportunités
économiques. Mais, cela nécessitera dans le même temps une gestion durable des ressources naturelles afin de prévenir
leur raréfaction. Si cette nouvelle classe moyenne consomme les ressources de la Terre comme nous le faisons
actuellement, nous allons rapidement nous retrouver dans une impasse. La technologie sera la clé pour répondre à ce défi.
Aujourd’hui déjà, l’économie verte emploie 15 millions de personnes en Europe, et elle pourrait créer 20 millions d’emplois
supplémentaires d’ici 2020.18

18
     WWF European Policy Office (2015). From crisis to opportunity: Five steps to sustainable European Economies.

                                                                                                                    Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                              15
CHAQUE TALENT COMPTE …

L’impact de la technologie sur la création et la destruction d’emplois se traduira par la disparition d’emplois essentiellement
automatisables, et ce principalement aux dépens d’un groupe faiblement qualifié. A côté de l’inadéquation quantitative,
on risque actuellement d’assister aussi à un renforcement de l’inadéquation qualitative. Si nous voulons faciliter la
transition vers des emplois hautement technologiques, il faudra miser sur l’enseignement et la formation et investir dans
ce domaine. Aujourd’hui, les emplois qui nécessitent de hautes qualifications et qui sont difficiles à pourvoir risquent trop
souvent de partir vers l’étranger. A l’heure où les employeurs ont de plus en plus besoin de personnel qualifié, nous
constatons encore et toujours que trop de jeunes, par manque de perspectives, quittent les bancs de l’école
prématurément. Le nombre de jeunes NEET (not in employment, education or training) augmente chaque année, ce qui
représente une énorme perte de potentiel. Dans la perspective du marché du travail exigeant de demain, il importe de
garder ces jeunes à bord. Ceci est également vrai pour les seniors, les migrants, les femmes et les personnes peu
qualifiées : notre marché du travail sera inclusif ou il ne sera pas.

                                                                                                       Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                  16
2   LABOUR MARKET MAKERS = PARTENAIRES
    DU MARCHÉ DU TRAVAIL CIRCULAIRE

    PRETS POUR DEMAIN ?

    Les défis auxquels notre marché du travail est confronté sont énormes. Il importe donc de se demander : sommes-nous
    aujourd’hui déjà prêts pour le marché du travail de demain ? Sommes-nous suffisamment armés, nous, c’est-à-dire au premier
    chef les prestataires de services RH et les intermédiaires privés du marché du travail, mais aussi les décideurs politiques et
    autres stakeholders, sommes-nous donc suffisamment armés pour franchir le cap de 2020 avec succès ? La finalité sera un
    marché du travail circulaire où les carrières seront le pivot et où les compétences et talents individuels devront être non
    seulement développés mais aussi réaffectés en permanence de manière à pouvoir maintenir plus de personnes au travail plus
    longtemps. Ce n’est pas là une tâche facile, car il faudra compter avec des relations de travail plus hybrides et avec un besoin
    croissant de flexibilité et de mobilité, et nous ne pourrons plus nous permettre de gaspiller les talents.

    PLUS DE FLEXIBILITÉ ET DES RELATIONS DE TRAVAIL PLUS HYBRIDES

    Dans l’’ère VUCA’ qui est la nôtre aujourd’hui, nous allons devoir nous montrer de plus en plus flexibles. Une capacité
    d’adaptation rapide ne sera pas seulement un atout mais une nécessité, et ce tant pour les entreprises que pour les
    travailleurs individuels. Dans ce contexte, il faudra un changement des mentalités, mais il faudra aussi que la réglementation
    suive de manière à ouvrir la porte à des relations de travail plus hybrides.

    EMBRACE THE CHURN OU COMMENT ACCROÎTRE LA MOBILITÉ SUR LE
    MARCHÉ DU TRAVAIL

    Lorsque des travailleurs ne changent pas d’emploi ou de secteur à temps, cela entraîne un déficit au niveau de la
    dynamique sur le marché du travail. Ce déficit fait que les possibilités d’insertion pour les nouveaux venus sont insuffisantes
    et que la mobilité ascendante est perturbée. Dans ce contexte, les ‘outsiders’ ont du mal à devenir des ‘insiders’. En outre,
    cette mobilité est nécessaire pour éviter la poursuite de la polarisation du marché du travail entre ‘bons’ et ‘mauvais’
    emplois, qui ne fait que renforcer les inégalités entre les différents acteurs présents sur ce marché.
    Car à terme, l’économie de la connaissance sera soumise aux mêmes forces que l’économie industrielle et l’économie de
    services. Dans l’économie de la connaissance aussi, on s’efforcera d’aller autant que possible vers la standardisation, la
    division du travail et l’externalisation. Par le biais de la division du travail, une part très importante du savoir-faire
    professionnel peut en effet être scindée en tâches standardisées, ce qui permet de réaliser des gains d’efficience
    considérables.

                                                                                                                 Federgon Foresight 2020
                                                                                                                                           17
Une étude réalisée par la K.U.Leuven dans le cadre de la Chaire Federgon “Dynamique du marché de l’emploi”19
a montré que la majorité des mouvements de travailleurs – près de 7 sur 10 – concernent des changements d’emploi parmi
un ensemble d’emplois existants. Ces flux sous-jacents sur le marché du travail, qui ne sont pas mesurés par le taux de
création ou de destruction d’emplois, sont aussi appelés ‘churning’ ou rotation externe de l’emploi. Le churning est un
facteur déterminant pour le bon fonctionnement du marché du travail, parce qu’il libère des emplois existants qui
deviennent ainsi disponibles pour les jeunes qui sortent de l’école, les chômeurs ou les travailleurs d’autres entreprises.
Lorsque le churning diminue, la chaîne des offres d’emplois se rompt, et les opportunités sur le marché du travail se
réduisent.

VERS UN MARCHÉ DU TRAVAIL INCLUSIF

Le profil de la population active se transforme rapidement et en profondeur. Les groupes à risque, qui aujourd’hui sont
encore souvent sous-représentés, devront obtenir une place sur le marché du travail de demain. Il faut donc prendre
d’urgence des mesures pour accroître leurs chances d’insertion. Pour ces groupes, ce qu’il faut sans doute le plus, c’est
un marché du travail souple. Ainsi, l’abaissement du salaire minimum ou la diminution des charges sur les salaires les plus
bas peuvent augmenter de manière spectaculaire les possibilités de ces groupes en termes d’emploi. En outre, de telles
mesures sont bonnes pour l’ensemble de l’économie et soutiennent la création d’emplois.

VERS UNE NOUVELLE CONCRETISATION DE LA DURABILITE …

Federgon croit en l’avenir. On ne doit surtout pas craindre le “job shift” annoncé. C’est d’ailleurs un phénomène qu’on a
connu de tout temps. Deux questions sont cependant cruciales :
• Comment parvenir à créer un nombre d’emplois supérieur au nombre d’emplois perdus ?
• Comment faire en sorte d’avoir des carrières durables et plus longues ?

Nous ne nous attarderons pas ici sur l’importance de la croissance économique et de la compétitivité pour la création
d’emplois, car nous considérons cela comme une condition indispensable. Nous préférons nous pencher sur la question de
savoir comment faire en sorte d’avoir des carrières plus longues et plus durables. L’idée que le travail doit être durable
trouve de plus en plus d’écho auprès des employeurs, des travailleurs et des pouvoirs publics. La durabilité concerne non
seulement les conditions de travail (rémunération) et les conditions d’exercice du travail (lieu de travail), mais aussi et
surtout le contenu du travail. Si nous partons du travailleur individuel et de sa carrière, la durabilité se traduira en termes
d’employabilité tout au long de la carrière. Cette employabilité se définira essentiellement par le fait de disposer de
compétences correspondant aux besoins du moment. Cela signifie que nous devons gérer les compétences de manière
mûrement réfléchie et les affecter de manière judicieuse. Cela signifie aussi que nous devons capitaliser sur les compéten-
ces acquises dans un cadre tant professionnel qu’extra-professionnel. Ces compétences sont la clé d’une insertion plus
rapide sur un marché du travail plus turbulent. Cela implique que chaque expérience, si infime ou insignifiante qu’elle puisse
paraître, a du sens pour la carrière de l’individu et contribue à son intégration durable sur le marché du travail.

A l’heure où l’idée qu’une gestion durable des ressources naturelles est nécessaire fait de plus en plus son chemin dans les
esprits, Federgon plaide plus que jamais pour une gestion durable des ressources humaines. Sachant que nous devrons
être plus nombreux à travailler plus longtemps dans une société où tout change de plus en plus vite, il faudra être encore
plus attentif aux carrières individuelles. Les compétences acquises devront être en quelque sorte ‘recyclées’ au profit de
nouvelles expériences. Les talents et les compétences seront la base d’un marché du travail circulaire où les individus
seront les figures centrales. Tous les acteurs concernés (employeurs, pouvoirs publics, travailleurs,…) devront assumer
leurs responsabilités pour donner corps à ce marché du travail circulaire. Le rôle des prestataires du marché du travail

19
     Bulté S. & Struyven L. (2014). Le churning : nouvel indicateur de l’efficacité de l’adéquation sur le marché du travail (www.dynam-belgium.org).

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